
DCSS - Digital Communications Simulation System

Entwicklungsbeginn: ca. 1993
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Röder
Projektmanagement: Dipl.-Inform. Gojny, Dr. He
DCSS wird seit 1993 am IGDV entwickelt. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt und sukzessive um neue Module ergänzt.
Kurzbeschreibung
DCSS (Digital Communications Simulation System) ist eine Simulationssoftware für digitale Kommunikationssysteme (Richtfunk, Satellitenfunk, Mobilfunk einschließlich der Messtechnik) mit graphischer Benutzer-Schnittstelle. DCSS ermöglicht es, Modelle von komplexen digitalen Telekommunikationssystemen selbst zu erstellen und Simulationen durchzuführen.
DCSS eignet sich insbesondere für einen Einsatz in Forschung und Lehre. Der Benutzer kann Experimente an einem selbsterstellten digitalen Kommunikationssystem durchführen. Die graphische Schnittstelle von DCSS garantiert einen vollständigen Überblick über das gesamte System. Beispielsweise kann der Datenstrom durch ein simuliertes System am Ausgang eines jeden Blocks (Elements) erfasst und auf unterschiedliche Weise graphisch dargestellt werden. Fehlerraten können gemessen werden. Animationen verdeutlichen das Geschehen.
Auszeichnungen
Das Programm DCSS wurde 1996 mit dem European Academic Software Award 1996 ausgezeichnet und erhielt 1997 im Rahmen des Wettbewerbs Multimedia Transfer 97 den Förderpreis für die beste Multimedia-Software.
Technische Details
DCSS ist in C++ programmiert. Es ist sehr modular aufgebaut, d.h. jeder Block befindet sich in einer eigenen dynamic link library (DLL). So kann es leicht um neue Module ergänzt werden. Mit dem DCSS-Wizard lassen sich leicht neue Funktionseinheiten erstellen. Er erzeugt den Visual C++ Code, der die Verbindung zum Hauptprogramm herstellt, automatisch.
